Zeigt die App „offline“ oder 0 W, obwohl draußen die Sonne steht, kommen drei Ursachen infrage, und nur eine davon kostet Geld: Die Datenverbindung ist weg, die Anlage produziert wirklich nicht, oder ein einzelner String beziehungsweise ein einzelnes Modul ist ausgefallen. Unterscheiden können Sie das nicht in der App, sondern nur am Gerät selbst (bei Sonne, mit Blick auf Display oder LEDs) und am Zähler. Zeigt der Wechselrichter Leistung und einen steigenden Tagesertrag, verlieren Sie nichts außer der Sicht auf Ihre Anlage. Zeigt er bei hoher Sonne 0 W oder einen Fehlercode, läuft die Uhr ab dem ersten Tag mit.
Erst der Fehlalarm-Check: Nacht, Schnee, Netzspannung
Bevor Sie irgendetwas melden, schließen Sie die Fälle aus, in denen „offline“ der Normalzustand ist.
- Nacht. Ein Stringwechselrichter bezieht seinen Strom aus den Modulen und schaltet ohne Licht ab. SolarEdge führt das als eigenen Status,
18x3, „Night Mode“: Die Eingangsspannung liegt unter 6 V Gleichspannung. Das ist kein Fehler. Viele Portale zeigen bis zum Sonnenaufgang „offline“. - Schnee und dichte Bewölkung. Enphase nennt in der offiziellen Ursachenliste für nicht meldende Mikrowechselrichter ausdrücklich schwaches Licht durch dichte Wolkendecke oder Schnee. Unter Schnee ist die Produktion null, bis er abrutscht. Bei dichter Bewölkung sinkt sie stark, aber nicht auf null: Zeigt das Display am Mittag überhaupt Leistung, arbeitet die Anlage. Ob Sie den Schnee abräumen sollten oder liegen lassen können, steht im Ratgeber Schnee auf der Photovoltaikanlage räumen oder liegen lassen.
- Feuchter Morgen. Manche Geräte starten erst, wenn der Isolationswiderstand wieder über der Schwelle liegt. Growatt meldet das als
PV Isolation LowmitError: 203(bei MIN TL-X/TL-XH; bei den 30–50K TL3-S/NS trägt derselbe Fehler die Nummer 125). Verschwindet er mit der Sonne, war es Feuchtigkeit; kommt er täglich wieder, ist er ein Fall für den Ratgeber zu Growatt 203 und 117. - Netzspannung zu hoch am Mittag. Steigt die Spannung im Ortsnetz über den zulässigen Wert, trennt sich der Wechselrichter vom Netz und versucht es kurz darauf erneut. Growatt meldet das als
AC V Outrange,Error: 300. Fällt das Netz dagegen ganz aus, meldet SolarEdge18x60: Das Netz ist weg, und sobald die Spannung zurückkehrt, startet der Wechselrichter nach der Wiederzuschaltzeit neu. Einmal ist kein Defekt. Jeden sonnigen Mittag ist ein Verlust, den Sie dokumentieren sollten. Wie Sie den gekappten Mittag in Ihrer Tageskurve erkennen, steht im Ratgeber Netzspannung zu hoch. - Der Wechselrichter startet nicht nach einem Stromausfall. Nach einem Netzausfall startet er erst nach der Wiederzuschaltzeit wieder; SolarEdge beschreibt das im Status
18x60. Erst danach lohnt der Gang zum Zählerschrank. Warum sich die Anlage bei einem Stromausfall überhaupt abschaltet und woran Sie erkennen, ob sie vollständig zurückgekommen ist, steht im Ratgeber Stromausfall und Photovoltaik.
Wechselrichter offline, aber trotzdem Strom? Drei Fehler, die in der App gleich aussehen
Ist die Nacht ausgeschlossen und die Sonne hoch, bleibt die Frage: Anlage oder Überwachung? Die App kann sie nicht beantworten, das Gerät schon.
| In der App | Am Wechselrichter, tagsüber | Was es ist | Verlieren Sie Strom? |
|---|---|---|---|
| „offline“, keine Kommunikation, Daten von gestern | Display normal, Leistung über 0 W, Tagesertrag steigt | Kommunikationsfehler: WLAN, Stick, Kabel, Server | Nein, nur die Sicht |
| 0 W trotz Sonne, „keine Einspeisung“ | 0 W auf dem Display, rote LED oder Fehlercode | Produktionsfehler | Ja, alles, ab sofort |
| Anlage läuft, Ertrag spürbar unter Vorjahr oder Sollwert, sonst normaler Betrieb | Ein String bei 0 A, ein Optimierer oder Mikrowechselrichter meldet nicht | Teilausfall | Ja, einen Teil, jeden Tag |
Der Test für Fall 1: Leistung ablesen, eine Stunde warten, erneut ablesen. Ist der Tagesertrag gestiegen, produziert die Anlage. Der Fehler sitzt dann zwischen Wechselrichter und Server: Router neu starten, Datenstick ab- und wieder anstecken, prüfen, ob sich WLAN-Name oder Passwort geändert haben.
Der Test für Fall 2: Der Wechselrichter zeigt 0 W an, obwohl die Sonne hoch steht und das Display läuft. Prüfen Sie den AC-Leitungsschutzschalter und den FI im Zählerschrank, dann den Schalter am Gerät selbst (bei SolarEdge der ON/OFF/P-Hebel unten). Steht er auf OFF, läuft das Display weiter und die Produktion ist trotzdem null. Dann den Fehlercode fotografieren, einmal aus- und wieder einschalten, und bei erneutem Auftreten melden.
Der Test für Fall 3: Der Gesamtertrag ist plausibel, die Einzelteile sind es nicht. Bei SolarEdge zeigt die Displayzeile P_OK: XXX/YYY, wie viele Optimierer in den letzten zwei Stunden Daten geliefert haben (XXX) gegenüber der Zahl der gekoppelten Optimierer (YYY); sind die Zahlen ungleich, kann laut Handbuch ein Problem mit einem oder mehreren Optimierern vorliegen. Bei Enphase färbt die ARRAY-Ansicht nicht meldende Module schwarz. Bei Growatt vergleichen Sie die Strings untereinander: Scheint die Sonne aufs ganze Dach, ist ein String mit 0 A ein toter String.
Fall 3 ist der teuerste, weil ihn niemand bemerkt:
Auf Grund der Ablesung im Dez. 2013 habe ich festgestellt, das die Anlage viel mehr hätte bringen müssen. Bei der Prüfung wurde festgestellt, das 2 Strings auf Grund verschmorter Stecker nicht gearbeitet haben. Ich habe insgesamt ein Ertragsausfall von ca. 4000€.
Das Gerät selbst ablesen: SolarEdge, Enphase, Growatt
SolarEdge: S_OK, P_OK und die drei LEDs
Auf Geräten mit Display stehen in der ersten Zeile die Netzspannung (Vac), die Modulspannung (Vdc) und die Leistung (Pac) in Watt, darunter P_OK: XXX/YYY und, wenn der Wechselrichter den Server erreicht, S_OK. S_OK heißt, dass die Verbindung zum Monitoring-Portal von SolarEdge steht. Fehlt es bei sonst normalem Display, haben Sie Fall 1. Der Bildschirm „Server Communication Status“ zeigt zusätzlich acht Stellen, bei denen 1 für in Ordnung und 0 für einen Fehler steht (LAN getrennt, DHCP fehlgeschlagen, Gateway-Ping fehlgeschlagen, Server-Ping fehlgeschlagen).
Auf Geräten ohne Display (HD-Wave, SetApp) gilt die offizielle LED-Logik: blau an = der Wechselrichter kommuniziert mit der Monitoring-Plattform; grün an = die Anlage produziert; grün blinkend = AC liegt an, es wird nicht produziert; grün flackernd = Night Mode; rot an = Systemfehler. Die Kombination, die Sie erkennen müssen, ist grün an und blau aus: Die Anlage produziert und teilt es niemandem mit.
SolarEdge-Codes bestehen aus Hexadezimalzeichen mit einem x als Trenner, etwa 03x85, 18x3 oder 3x94. Sie stehen auf dem Display, in der Monitoring-Plattform und in mySolarEdge. 18xB5, 18xB7 (beide „DC/AC in-stage overvoltage“) und 18xBC („power module voltage imbalance“) sind Hardwaredefekte: Der Wechselrichter muss über SolarEdge repariert oder getauscht werden, ein Reset ändert daran nichts. 3x94 heißt, dass das Gerät gesperrt ist, von Hand oder durch eine Schutzfunktion; der erste Schritt ist einmal aus- und wieder einschalten („OFF/ON to Reconnect“). Die einzelnen Codes sind im Ratgeber zu den SolarEdge-Fehlercodes aufgeschlüsselt. Ausführlicher zur Marke: SolarEdge-Überwachung.
Enphase: vier LEDs am Gateway, nicht eine
Das IQ Gateway beziehungsweise der Envoy-S hat vier getrennte, mehrfarbige LEDs:
| LED | Grün dauerhaft | Grün blinkend | Bernstein/Rot | Aus |
|---|---|---|---|---|
| Netzwerkkommunikation | mit der Enphase Cloud verbunden | verbindet sich gerade | nur lokales Netz, kein Internet | kein Netzwerk |
| AP-Modus | AP-Modus aktiv, Gateway-WLAN verfügbar | — | — | — |
| Stromproduktion | alle kommunizierenden Mikrowechselrichter produzieren | Update läuft | mindestens ein Mikrowechselrichter produziert nicht | keine Kommunikation (Nacht, wenig Licht) |
| Gerätekommunikation | alle Mikrowechselrichter kommunizieren | Gerätesuche läuft | mindestens ein Gerät kommuniziert nicht | keine Kommunikation |
Bernsteinfarbene Netzwerk-LED bei grüner Produktions-LED ist Fall 1. Enphase schreibt es selbst in einem Satz: Ist das Gateway offline, können alle Mikrowechselrichter als „not reporting“ erscheinen, obwohl die Produktion weiterläuft. Die Meldungen heißen im Original Gateway Not Reporting und Microinverter(s) Not Reporting; ältere Envoy-Displays zeigen +Web für erfolgreiche Meldung an Enlighten und -Web für keine Meldung. Blinken alle vier LEDs länger als 30 bis 60 Minuten rot, empfiehlt der LED-Artikel von Enphase, das Gateway einmal aus- und wieder einzuschalten. Mehr dazu: Enphase-Überwachung.
Growatt: Beim Datenstick ist Rot normal und Grün der Fehler
Der ShineWiFi-X-Stick hat eine einzige dreifarbige LED, und ihre Logik widerspricht dem Bauchgefühl:
| LED am Stick | Bedeutung laut Handbuch |
|---|---|
| aus | keine Verbindung zum Wechselrichter |
| rot blinkend | mit dem Wechselrichter verbunden, also in Ordnung |
| grün blinkend | mit Wechselrichter und Router verbunden, Router ohne Internet |
| blau blinkend | mit Wechselrichter, Router und ShineServer verbunden (der einzige rundum gesunde Zustand) |
| blau dauerhaft | AP-Modus |
| grün dauerhaft | Verbindung fehlgeschlagen |
Rot am Stick ist also kein Alarm, dauerhaft Grün dagegen schon. Nicht verwechseln mit der LED am Wechselrichter selbst: Dort ist bei der MIN-TL-XH-Reihe dauerhaft Grün der Normalbetrieb und dauerhaft Rot ein Fehler. Fehler erscheinen als Nummer, etwa Error: 302 („No AC connection“) bei MIN TL-X/TL-XH (bei den 30–50K TL3-S trägt derselbe Fehler die Nummer 124) oder Error: 405 (Relaisfehler). Achtung bei der Nummerierung: Warning 203 ist ein anderer Fehler als Error: 203, und 401 („Inverter communicates with Meter abnormal“) gibt es nur als Warning. Mehr dazu: Growatt-Überwachung.
Andere Marken
Für GoodWe, Huawei, SMA, Fronius, Kostal und alle übrigen ändert sich die Reihenfolge nicht: Zählerschrank, dann Display oder LEDs bei Sonne, dann der Zähler. Was die einzelnen Codes und Farben bedeuten, steht im Handbuch Ihres Modells.
Der markenunabhängige Test: Zähler oder Smart-Meter-App am Mittag
Dieser Test kommt ohne Portal, App und Server aus: Notieren Sie an einem klaren Tag gegen Mittag den Stand Ihres Erzeugungszählers oder das Einspeiseregister Ihres Zweirichtungszählers und lesen Sie eine Stunde später erneut ab. Ist der Wert gestiegen, produziert Ihre Anlage, egal, was die App behauptet, und Sie haben einen reinen Kommunikationsfehler. Steht er still, produziert die Anlage trotz Sonne nicht, und Sie haben einen Produktionsfehler.
Bei modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen kommen Sie an dieselbe Zahl über das Display am Zähler oder über Ihre Smart-Meter-App. Wer keinen Erzeugungszähler hat, kann sich behelfen: Verbraucher im Haus abschalten und schauen, ob der Zähler in die Einspeiserichtung läuft.
Wie lange ist offline noch normal? 24 bis 48 Stunden
- Kommunikationsfehler (Fall 1): kein Notfall für die Kilowattstunden. Beheben Sie ihn in den nächsten Tagen, und erwarten Sie danach keine sofortige Rückmeldung: Enphase gibt für die Statusaktualisierung nach einem Eingriff ausdrücklich 24 bis 48 Stunden an.
- Produktionsfehler (Fall 2): nicht warten. Einmal zurücksetzen, einmal neu starten, dann noch am selben Tag melden.
- Teilausfall (Fall 3): zwei, drei Sonnentage, um das Wetter auszuschließen, dann die Einzelteile prüfen.
Die allgemeine Regel: Zeigt das Gerät nach mehr als 24 bis 48 Stunden mit Tageslicht weiterhin keine Produktion, ist es ein Defekt und kein Schluckauf. Umgekehrt ist ein zwei Tage stilles Portal bei laufendem Wechselrichter noch kein Grund zur Panik, aber auch keiner, es zur Gewohnheit werden zu lassen:
Das seit 2 Tagen das SolgarEdge Monitoring Portal nicht funktioniert, ist ja nichts ungewöhnliches. Nur ist im Router der WR offline bzw. leuchtet die blaue Leuchte (LAN Kommunikation) nicht.
Wer Portalausfälle für normal hält und den Fehler jedes Mal beim Server des Herstellers sucht, übersieht leicht den Tag, an dem es diesmal am eigenen Gerät liegt. Hier zeigte die blaue LED, die nicht leuchtete, den Unterschied.
Was ein Tag ohne Einspeisung kostet
Die Rechnung ist einfach, und mit Ihren eigenen Zahlen ist sie am aussagekräftigsten: Anlagengröße in kWp × spezifischer Ertrag in diesem Monat (kWh pro kWp und Tag) × Wert einer Kilowattstunde. Den Tagesertrag müssen Sie nicht schätzen: Er steht als Vorjahreswert in Ihrem Portal, und für einen unabhängigen Sollwert rechnet PVGIS der EU-Kommission Ihren Standort, Ihre Neigung und Ausrichtung durch. Wie daraus ein täglicher Soll-Ist-Vergleich wird, steht im Ratgeber PV-Ertrag mit dem Wetter vergleichen.
Über längere Zeit summiert sich das. Ein Betreiber beziffert drei Wochen Wartezeit auf ein Austauschgerät mit 300 € Ertragsausfall (Photovoltaikforum, 2012, Thread). Ein anderer kommt für seine 12,5-kWp-Anlage auf 1.038,98 € in 532 Tagen, die niemandem aufgefallen sind (Photovoltaikforum, 2023, Thread).
Was Sie dem Installateur schreiben
Ein Anruf mit den richtigen Daten spart eine Anfahrt. Legen Sie sich zurecht:
- Marke, Modell und Seriennummer vom Typenschild an der Geräteseite (fotografieren).
- Inbetriebnahmedatum: aus Rechnung oder Übergabeprotokoll.
- Letzter Tag mit normaler Produktion: aus dem Portal oder vom Zählerstand.
- Was das Gerät tagsüber zeigt: Leistung, LED-Farben, der exakte Fehlercode, mit Foto vom Display.
- Was Sie bereits getan haben: Schalter geprüft, einmal neu gestartet, jeweils mit Datum.
Antwortet der Installateur nicht oder gibt es ihn nicht mehr, wenden Sie sich mit Marke, Modell und Seriennummer direkt an den Support des Herstellers, bei Growatt zum Beispiel über die deutsche Support- und FAQ-Seite.
Warum die Störungsmeldung oft gar nicht bei Ihnen ankommt
Viele Betreiber gehen davon aus, dass sich die App schon melden wird. Die Dokumentation der Hersteller sagt etwas anderes.
SolarEdge. Die Alarmregeln liegen im Konto des Installateurs, und nur der Account Manager oder Admin kann sie anlegen. Damit Sie überhaupt E-Mails bekommen, muss der Installateur pro Anlage „Expose to alerts notifications“ setzen. Der Alarm „No communication with the Inverter“ wird erst nach mindestens drei Stunden Funkstille ausgelöst, und die Standardzustellung ist eine tägliche Sammel-E-Mail. Einen Alarm für Minderertrag gibt es in der offiziellen Liste nicht; eine Anlage, die läuft, kommuniziert und still 60 % ihres Solls liefert, löst dort nichts aus.
Enphase. Ein stummer Mikrowechselrichter erzeugt nach zwölf Tageslichtstunden eine Warnung in der App, aber keine Push-Nachricht. Eine echte Benachrichtigung setzt voraus, dass mindestens 10 % der Mikrowechselrichter fünf Tage hintereinander schweigen: Auf einem Dach mit elf Modulen erreicht ein totes Modul mit 9 % diese Schwelle nie. Enphase begründet die Bündelung mit der Tourenplanung des Installateurs: Ein einzelnes Modul, das nicht produziert, falle für die Gesamtanlage kaum ins Gewicht.
Growatt. E-Mail-Alarme gibt es nur als Häkchen im Webportal (laut ShineServer-Handbuch drei ankreuzbare Optionen für Alarme, Tages- und Monatsberichte), und sie hängen an der Mailadresse, die bei der Inbetriebnahme hinterlegt wurde; das ist im Normalfall die des Installateurs. Die automatische Erkennung von Anlagenstörungen verkauft Growatt in der Installateurs-App ShineTools.
Prüfen Sie deshalb einmal in Ihrem Portal nach, welche Adresse dort hinterlegt ist. Den Check pro Marke führt der Ratgeber „Wer bekommt Ihre Störungsmeldungen?“ durch. Ohne eingerichtete Alarme bleibt die Kontrolle an Ihnen hängen:
Wir bekommen es einfach nicht hin, jedes Monat zu prüfen, ob alle Wechselrichter noch in Betrieb sind
Solmiro nimmt Ihnen diese Kontrolle ab: Es vergleicht jeden Tag den Ertrag mit dem, was das Wetter über Ihrem Dach erwarten ließ, und schreibt Ihnen eine E-Mail, wenn die Anlage deutlich darunter bleibt oder stillsteht. Das Verbinden ist kostenlos.
Wie „offline“ an einem echten Dach aussah
Auf einem Enphase-Dach mit 6,09 kWp, das Solmiro prüft, brach am 26. August 2026 die Verbindung zur Enphase-Cloud für 37 Minuten ab, während die Module weiter produzierten. Es ging keine Produktion verloren.
Fragen, die Anlagenbesitzer stellen
Wechselrichter offline: Was tun?
Zuerst bei Sonne das Gerät selbst ablesen, nicht die App. Zeigt das Display Watt und einen steigenden Tagesertrag, ist nur die Datenverbindung weg: Router, Datenstick, WLAN. Sie verlieren dabei keine Kilowattstunde. Zeigt es 0 W bei hoher Sonne oder einen Fehlercode, ist es ein Produktionsfehler: Code fotografieren, einmal aus- und wieder einschalten, am selben Tag melden.
Ist es normal, dass der Wechselrichter nachts offline ist?
Ja. Ein Stringwechselrichter wird von den Modulen versorgt und schaltet ohne Licht ab. SolarEdge führt das als Status 18x3, „Night Mode“, Eingangsspannung unter 6 V Gleichspannung. Viele Apps melden bis zum Morgen „offline“. Prüfen Sie deshalb immer tagsüber bei hoher Sonne.
Wechselrichter offline, aber trotzdem Strom: Geht das?
Ja. „Offline“ beschreibt die Verbindung zwischen Wechselrichter und dem Server der Marke, nicht die Einspeisung. Bei SolarEdge heißt der Beweis grüne LED an, blaue LED aus: die Anlage produziert und sagt es niemandem. Der Zählerstand am Mittag entscheidet endgültig.
Warum produziert meine PV-Anlage nicht trotz Sonne?
Diese Ursachen kommen infrage: Der Wechselrichter steht auf OFF oder der AC-Schalter hat ausgelöst, Netzausfall mit fehlgeschlagenem Neustart, Netzspannung außerhalb des zulässigen Bereichs (Growatt Error: 300 „AC V Outrange“), Isolationsfehler nach feuchter Nacht, oder ein Hardwaredefekt mit Fehlercode. Das Display sagt Ihnen, welcher Fall es ist.
Wechselrichter startet nicht nach Stromausfall: Was tun?
Prüfen Sie den AC-Leitungsschutzschalter und den FI im Zählerschrank sowie den Schalter am Gerät selbst; nach einem Netzausfall läuft außerdem erst die Wiederzuschaltzeit, die SolarEdge im Status 18x60 beschreibt. Springt er an einem Tag mit Sonne nicht an, behandeln Sie es als Defekt.