Vergleichen Sie den Ertrag Ihrer PV-Anlage (die erzeugten Kilowattstunden) nicht mit dem Vorjahr, sondern mit dem, was bei dem Wetter dieser Woche möglich gewesen wäre. Den Erwartungswert für Ihr Dach berechnen Sie kostenlos in PVGIS aus Adresse, installierter Leistung, Dachneigung und Ausrichtung; heraus kommen Kilowattstunden pro Monat. Ein einzelner Tag sagt dabei fast nichts; eine ganze Woche deutlich unter dem Soll ist ein Befund. Der Vorjahresvergleich scheitert daran, dass das Vorjahr anderes Wetter hatte, und eine feste kWh-Alarmschwelle scheitert daran, dass der Juni- und der Dezemberwert derselben Anlage um ein Vielfaches auseinanderliegen können.
Warum der Vergleich mit dem Vorjahr in die Irre führt
Der Vorjahresvergleich funktioniert, aber langsam und ungenau. Er hat zwei eingebaute Fehler.
Erstens: Das Vorjahr ist kein Sollwert, sondern ein zweites Messergebnis mit eigenem Wetter. Ein Mai mit zwei sonnigen Wochen mehr verschiebt den Monatswert so stark, dass ein echter Teilausfall darin verschwindet. Umgekehrt sieht ein trüber Juni aus wie ein Defekt.
Zweitens: Der Vergleich fällt frühestens auf, wenn ein Monat vorbei ist, oft erst beim Jahresabschluss. Ein Betreiber wurde im Frühjahr aufmerksam, als er die Tageserträge nebeneinanderlegte:
Aufmerksam geworden bin ich, als ich die Ertragswerte in diesem Frühjahr mit denen des letzten Jahres verglichen habe.
Ein anderer nahm die sonnigsten Tage als Referenz, was näher an der richtigen Methode liegt, aber erst im Herbst:
Das erste Mal stutzig wurde ich dann im Herbst, als selbst an sonnigsten Tagen plötzlich nur noch Maximalwerte von knapp über 40 kWh am Tag erreicht wurden.
Der eine fasste den Verdacht über den Vorjahresvergleich im Frühjahr, der andere erst im Herbst. Das liegt an der Methode: Ein Vergleich, der ein volles Jahr als Bezugsgröße braucht, kann nicht schneller sein als ein Jahr.
PV-Ertrag berechnen: der monatliche Soll-Wert aus PVGIS
PVGIS ist das Rechenwerkzeug des Joint Research Centre der Europäischen Kommission. Sie geben ein, wie Ihre Anlage gebaut ist, und bekommen zurück, was sie an Ihrem Standort im langjährigen Mittel liefern sollte.
Sie brauchen vier Angaben:
- Standort. Adresse oder Postleitzahl, oder der Punkt auf der Karte. Das Dach, nicht die Stadtmitte.
- Installierte Leistung in kWp. Steht in der Anlagendokumentation: Modulanzahl × Modulleistung. 20 Module mit je 400 W sind 8 kWp.
- Neigung in Grad. Die Dachneigung. Sie steht in den Bauunterlagen oder in der Anlagendokumentation; bei einem Flachdachgestell ist der Aufstellwinkel des Gestells gemeint, nicht die Neigung des Dachs.
- Ausrichtung (Azimut). Süd, Ost, West oder etwas dazwischen. Bei einer Ost-West-Anlage rechnen Sie beide Teilfelder getrennt und addieren die Monatswerte.
Dazu kommt ein Verlustansatz für Leitungen, Wechselrichter und Temperatur, den das Werkzeug voreingestellt mitführt; Verschmutzung ist darin nicht enthalten. Ob sich eine bezahlte Reinigung für Ihr Dach lohnt, steht im Ratgeber Solaranlage reinigen: Lohnt sich das?. Lassen Sie sich die Monatswerte in kWh ausgeben, nicht nur die Jahressumme. Die Jahressumme ist die Zahl, die in jedem Prospekt steht; die Monatswerte sind die Zahlen, mit denen man einen Fehler findet.
Speichern Sie das Ergebnis einmal ab. Es ändert sich nicht, solange Ihr Dach dasselbe bleibt.
Rechenbeispiel: 8 kWp, Süd, 35 Grad
Damit die folgenden Abschnitte konkret sind, hier ein durchgerechnetes Beispiel mit runden Zahlen; setzen Sie Ihre eigenen PVGIS-Werte ein.
- 8 kWp, Südausrichtung, 35 Grad Neigung, Standort Deutschland
- spezifischer Jahresertrag 1.000 kWh/kWp
- PVGIS-Monatswerte: Juni 1.000 kWh, Dezember 100 kWh
Auf das Verhältnis der beiden Monate kommt es an. Wie groß der Abstand zwischen Juni und Dezember bei Ihnen ist, steht in Ihrem eigenen PVGIS-Bericht; es ist der wichtigste Zahlenvergleich darin.
Daraus die Tageswerte:
- Jahr: 8 kWp × 1.000 kWh/kWp = 8.000 kWh
- Juni: 1.000 kWh ÷ 30 Tage = 33,3 kWh pro Tag
- Dezember: 100 kWh ÷ 31 Tage = 3,2 kWh pro Tag
In diesem Beispiel unterscheiden sich ein Junitag und ein Dezembertag derselben Anlage um mehr als das Zehnfache. Jede Prüfmethode, die diesen Unterschied nicht kennt, ist ein halbes Jahr lang blind und das andere halbe Jahr lang laut.
Spezifischer Ertrag: kWh pro kWp als Kontrollgröße
Der spezifische Ertrag (kWh pro kWp) ist die Größe, mit der sich Anlagen unterschiedlicher Größe überhaupt vergleichen lassen. Das Fraunhofer ISE definiert ihn als Wechselstromertrag über einen Zeitraum, meist ein Jahr, geteilt durch die AC-Nennleistung (Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland). Seine Grenze: Er ist auf die Leistung normiert und nicht auf das Dach, sodass Ausrichtung, Neigung und Verschattung weiterhin voll darin stecken. Ordnen Sie die Kennzahl deshalb gegen den PVGIS-Wert Ihrer eigenen Konfiguration ein, nicht gegen einen Landesdurchschnitt. Wie Sie die Kennzahl bilden und wogegen Sie sie halten, steht im Ratgeber Spezifischer Ertrag: kWh pro kWp.
Vergleich mit dem Nachbarn: warum der Dreisatz über kWp täuscht
Fehlt ein Sollwert, greifen viele Betreiber zum Vergleich mit dem Nachbarn. So sieht das in der Praxis aus:
installierte Leistung 8,4 kWp … Die Jahresleistung lag 2025 bei 7.800 kW … Eine benachbarte Anlage … mit einer installierten Leistung von 6,4 kWp erbrachte im gleichen Zeitraum eine Jahresleistung von 8.400 kW … so musste meine Anlage eine Jahresleistung ca. 11.000 kW erbringen??
Im Thread wurde als mögliche Ursache genannt, dass nur 10 der 20 Module angeschlossen sind, seit der Inbetriebnahme unbemerkt. Der Rechenweg selbst war aber nicht belastbar. Der Dreisatz über kWp unterstellt, dass beide Dächer bis auf die Anlagengröße identisch sind. Das sind sie fast nie. Wenn die Nachbaranlage steiler steht, weniger verschattet ist oder genauer nach Süden zeigt, entsteht ein zweistelliger Unterschied ganz ohne Defekt.
Der saubere Weg: Rechnen Sie beide Anlagen gegen ihren jeweiligen PVGIS-Wert und vergleichen Sie danach die beiden Abweichungen. Liegt der Nachbar bei seinem Soll und Sie 25 Prozent darunter, haben Sie einen Befund. Liegen beide 10 Prozent darunter, war es das Wetter.
Warum eine feste kWh-Schwelle im Dezember Fehlalarm auslöst und im Juni nichts merkt
Die naheliegende Selbstbaulösung ist eine feste Grenze: melde mir, wenn die Anlage weniger als X kWh am Tag macht. Mit den Zahlen von oben sieht man sofort, warum das nicht funktionieren kann.
Nehmen wir die Schwelle 10 kWh pro Tag für die 8-kWp-Anlage.
Dezember. Der Erwartungswert liegt bei 3,2 kWh pro Tag. Die Schwelle wird an praktisch jedem Dezembertag unterschritten, auch wenn die Anlage vollständig intakt ist. Nach einer Woche mit täglichen Fehlalarmen schalten Sie die Benachrichtigung ab, und damit auch die für den Sommer.
Juni. Der Erwartungswert liegt bei 33,3 kWh pro Tag. Fällt einer von zwei Strings aus, produziert die Anlage noch rund 16,7 kWh pro Tag. Das ist weit über der Schwelle von 10 kWh. Der Alarm schweigt, während täglich die Hälfte der besten Erträge des Jahres verloren geht.
Setzen Sie die Schwelle stattdessen auf 25 kWh, um den Juni abzudecken, meldet sie von Oktober bis März durchgehend. Es gibt keinen festen Wert, der beides kann. Die Schwelle muss dem Wetter folgen, nicht dem Kalender; dafür braucht sie einen Erwartungswert pro Tag statt einer Zahl pro Anlage. So arbeitet Solmiro: Es rechnet jeden Tag aus, was das Wetter über Ihrem Dach zuließ, und schreibt Ihnen eine E-Mail, wenn der Ertrag deutlich darunter bleibt oder ausfällt. Das Verbinden ist kostenlos.
Globalstrahlung: woher die Einstrahlungsdaten kommen
Der Erwartungswert einer PV-Anlage hängt an einer einzigen physikalischen Größe: der Globalstrahlung, also der Energie, die pro Quadratmeter auf die Modulfläche fällt, gemessen in kWh/m². Modulwirkungsgrad, Temperaturverhalten, Wechselrichterverluste, Ausrichtung und Neigung sind Faktoren, mit denen diese eine Zahl multipliziert wird.
PVGIS rechnet mit langjährigen Einstrahlungszeitreihen für den Standort, den Sie eingeben. Daraus wird der Monatswert, den Sie in Ihrem Bericht sehen. Wichtig ist, was das ist und was es nicht ist:
- Es ist ein langjähriger Mittelwert für Ihren Standort und Ihre Dachgeometrie.
- Es ist nicht die Einstrahlung des Junis dieses Jahres.
Damit ist auch klar, wofür PVGIS taugt und wofür nicht. Als Maßstab für einen Monat oder ein Jahr ist es gut. Für die Frage „War dieser Dienstag ein schlechter Tag oder ein defekter Tag?“ reicht es nicht: Dafür bräuchte man die Einstrahlung genau dieses Dienstags an genau diesem Ort, und die steht nicht im langjährigen Mittel.
Ein Tag ist Rauschen, eine Woche ist ein Signal
Eine Einschränkung hat die Methode: Ein einzelner Tag trägt fast keine Information. Ein durchziehendes Wolkenfeld, ein Nebelmorgen, eine halbe Stunde Schnee auf einem Modulstrang: Jedes davon drückt einen Tageswert weit unter den Monatsdurchschnitt, ohne dass irgendetwas defekt ist. Wann aus kurzem Schnee auf den Modulen ein mehrtägiger Ertragsausfall wird und wie Sie das von einer Störung unterscheiden, steht im Ratgeber Schnee auf der Photovoltaikanlage: räumen oder liegen lassen. Wer einen einzelnen schlechten Tag ernst nimmt, sucht ständig nach Fehlern, die es nicht gibt.
Über eine Woche mitteln sich diese Effekte weitgehend heraus, über zwei Wochen fast vollständig. Ein Defekt dagegen mittelt sich nicht heraus: Ein ausgefallener String fehlt jeden Tag, bei jedem Wetter, im selben Verhältnis.
Praktisch heißt das:
- Ein Tag deutlich unter Soll: notieren, sonst nichts tun.
- Eine Woche durchgehend unter Soll, auch an den hellen Tagen: das ist ein Befund. Jetzt lohnt die Fehlersuche.
- Ein Tag auf null trotz Sonne: das ist kein Ertragsthema, sondern ein Ausfall. Dafür gibt es einen eigenen Weg: Wechselrichter offline trotz Sonne.
Verzichten Sie auf Prozentgrenzen, die genauer klingen, als sie sind. Belastbar ist die Richtung über die Zeit, nicht die zweite Nachkommastelle eines einzelnen Tages.
Was die Apps von SolarEdge, Enphase und Growatt tatsächlich vergleichen
Die Hersteller-Apps machen diesen Vergleich nicht, jedenfalls nicht gegen einen Wettererwartungswert.
SolarEdge. SolarEdge hat keinen Alarm, der Ihren Ertrag mit dem vergleicht, was die Anlage hätte erzeugen sollen. Die Produktionsalarme melden nur harte Fehler: „Production issue – inverter overheated“ und „String is not producing“. Eine Anlage, die läuft, Daten liefert und dabei deutlich zu wenig produziert, löst nichts aus. Dazu gehören die Alarmregeln dem Installateur: E-Mails an Sie setzen voraus, dass er „Expose to alerts notifications“ für Sie gesetzt hat. Selbst völlige Funkstille meldet SolarEdge erst nach mindestens drei Stunden, voreingestellt als tägliche Sammelmail. Details dazu im SolarEdge-Fehlercodes-Ratgeber und in Wer bekommt eigentlich Ihre Störungsmeldungen?.
Enphase. Hier gibt es dokumentierte Schwellen, aber sie zählen Geräte, nicht Kilowattstunden. Nach der Enphase-Supportdokumentation zu Microinverter-Not-Reporting- und Production-Issue-Meldungen entsteht eine Warnung, wenn mindestens ein Mikrowechselrichter 12 Stunden bei Tageslicht nicht meldet (in der App, ohne Push). Benachrichtigt werden Sie erst, wenn mindestens 10 Prozent der Mikrowechselrichter fünf Tage in Folge nicht melden, dann per SMS, E-Mail oder Push, je nach Ihren Einstellungen. Eine Unterproduktionsmeldung gibt es als Production Threshold, aber nur, wenn jemand eine solche Schwelle gesetzt hat; das tut der Installateur. Dieselbe Bedingung heißt im Installer Portal „Production Issue“ und in der Enphase-App „Low Solar Production“.
Growatt. Kein Vergleich mit einem Erwartungswert. Die Meldungen sind drei Häkchen im Webportal ShineServer, für Alarme, Tages- und Monatsberichte, und sie gehen an die Mailadresse, die bei der Einrichtung der Anlage hinterlegt wurde. Ist dort die Adresse des Installateurs eingetragen, gehen die Meldungen an ihn; melden Sie sich an und prüfen Sie Adresse und Häkchen. Mehr dazu im Growatt-Fehlercode-Ratgeber.
Der gemeinsame Nenner: Ohne Konfiguration durch den Installateur meldet keine der drei Plattformen dem Betreiber einen schleichenden Minderertrag, und einen Wettererwartungswert für Ihr Dach berechnet keine von ihnen. Fehlercodes melden sie, aber im MoneySavingExpert-Forum beschreibt ein Betreiber 2019 einen String ohne Strom an einem Wechselrichter, der normal zu laufen schien und keine einzige Fehlermeldung zeigte. Diese Lücke schließt der Soll-Ist-Vergleich.
Ertragsausfall berechnen: was der verspätete Vergleich kostet
Die Kosten des Nichtprüfens hängen fast vollständig daran, in welchem Monat der Fehler auftritt.
Wie teuer eine lange unentdeckte Abweichung wird, hat ein Betreiber einer 21-kWp-Anlage vorgerechnet, nachdem er beim Zählerablesen im Dezember stutzig wurde und zwei Strings an verschmorten Steckern ausgefallen waren:
Auf Grund der Ablesung im Dez. 2013 habe ich festgestellt, das die Anlage viel mehr hätte bringen müssen. Ich habe insgesamt ein Ertragsausfall von ca. 4000€.
Teuer war vor allem der Abstand zwischen dem Tag, an dem die Stecker durchbrannten, und dem Tag, an dem jemand die Zahl mit einer Erwartung verglichen hat. Was dieser Anfangspunkt für Garantie, Versicherung und Schadensersatz bedeutet, steht im Ratgeber Wechselrichter defekt erkennen.
Die Methode in fünf Schritten
- Soll berechnen. PVGIS mit Adresse, kWp, Neigung, Ausrichtung; Monatswerte in kWh speichern.
- Auf Tage herunterrechnen. Monatswert ÷ Tage im Monat. Das ist Ihr Erwartungswert pro Tag für diese Jahreszeit.
- Ist ablesen. Tageswerte aus der App oder dem Portal Ihres Wechselrichters, für die letzten sieben Tage.
- Über die Woche vergleichen. Summe der sieben Ist-Tage gegen die Summe der sieben Soll-Tage. Einzelne Tage ignorieren.
- Bei einem Befund die Ursache eingrenzen. Sind alle Strings gleich betroffen oder nur einer? Bricht die Kurve mittags ein? Das wäre ein Hinweis auf Abregelung bei zu hoher Netzspannung. Fehlt ein Modulstrang seit einem bestimmten Datum? Der Soll-Ist-Vergleich sagt Ihnen, dass etwas fehlt und wie viel. Welches Bauteil es ist, sagt danach die Anlage selbst.
Fragen, die Anlagenbesitzer stellen
Wie viel kWh pro kWp im Jahr sind normal?
Normal ist für Ihre Anlage der Wert, den PVGIS für Ihre Adresse, Ihre Dachneigung und Ihre Ausrichtung ausgibt; ein pauschaler Landeswert hilft wenig. Eine Ost-West-Anlage in Norddeutschland und eine Südanlage in Bayern können dieselbe Kennzahl erreichen und meinen damit völlig verschiedene Dinge. Teilen Sie die Jahressumme aus Ihrem PVGIS-Bericht durch Ihre installierte Leistung in kWp; das ist Ihr eigener Vergleichswert.
Wie berechne ich den Soll-Ertrag meiner PV-Anlage?
Adresse, installierte Leistung in kWp, Dachneigung und Ausrichtung in PVGIS eingeben und sich die Monatswerte in kWh ausgeben lassen. Das ist Ihr langjähriger Erwartungswert pro Monat. Für einen einzelnen Monat gilt er nur ungefähr, weil das Wetter dieses Jahres vom langjährigen Mittel abweicht.
Warum bringt meine Solaranlage nicht die volle Leistung?
Die häufigen Ursachen für einen Teilverlust sind ein ausgefallener String oder MPP-Tracker, ein defekter Optimierer oder Mikrowechselrichter, Abregelung bei zu hoher Netzspannung, gewachsene Verschattung, Verschmutzung und Schnee. Ohne Konfiguration durch den Installateur erzeugt ein schleichender Minderertrag bei keiner der drei großen Plattformen einen Alarm; einen Vergleich gegen einen Wettererwartungswert für Ihr Dach rechnet keine von ihnen. Deshalb ist der Soll-Ist-Vergleich der Nachweis, nicht die Fehlermeldung.
Reicht der Vergleich mit der Anlage des Nachbarn?
Nur als grober Hinweis. Zwei Dächer unterscheiden sich in Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Modulzahl, und der Dreisatz über kWp verstärkt jede dieser Abweichungen. Rechnen Sie beide Anlagen zuerst gegen ihren jeweiligen PVGIS-Wert und vergleichen Sie danach die beiden Abweichungen.